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    25.05.2018 - 20:30 Uhr

  

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Referent Moritz Becker mit den Figuren „Max und Lisa“. Foto: Landkreis/Dorgelo
Landkreis. Moritz Becker ist Sozialpädagoge, Eltern-Medien- Trainer sowie selbst Vater und arbeitet für den Verein „smiley e.V.“, ein Verein zur Förderung der Medienkompetenz. Direkt zu Beginn der Veranstaltung gab er zu verstehen, dass es heute sein Job sei, den Besuchern zu erklären, warum Max und Lisa das Smartphone wichtiger erscheint, als vielen Erwachsenen. Max und Lisa sind zwei Figuren, die exemplarisch für die Jugendlichen von heute stehen.
 Das Problem mit digitalen Medien und sozialen Netzwerken ist: „Wir sind die erste Elterngeneration, die Max und Lisa etwas beibringen soll, was wir selber nicht gelernt haben“, so Becker. Daraus ergebe sich die Frage, wie man Max und Lisa trotzdem adäquat erziehen könne, auch wenn Eltern die Vorbilder fehlen.
Becker schildert auf humorvolle Weise seine Erfahrungen, die er während verschiedener Medienkompetenz-Trainingseinheiten in Schulen erlebt hat. Kinder und Jugendliche suchen stets nach stabilisierenden Faktoren, denn dies sei existentiell für die Persönlichkeitsentwicklung. Heutzutage holen sich Jugendliche diese Anerkennung über die Sozialen Medien. Die „Gefällt mir“-Funktion sei schließlich eine stabilisierende Funktion. Häufig komme dann aber das Problem dazu, dass das Bedürfnis nach „Likes“ größer ist, als das Bedürfnis nach Privatsphäre. Damit bspw. keine unangemessenen Fotos hochgeladen werden, sei es wichtig Kindern so etwas nicht generell zu verbieten.
Zum Ende seines Vortrages stellt Becker deutlich heraus, wie wichtig es ist, Kinder sorgsam an die digitalen Medien heranzuführen. Es nütze nichts, wenn man seinem Kind bspw. Jahre lang ein Smartphone verbiete und ihm dann im Alter von zehn Jahren ein solches gibt und erwartet, dass es weiß, wie es damit und den damit verbundenem Zugang zum Internet und sozialen Netzwerken umzugehen hat. Das sei schlichtweg ein Trugschluss. Schließlich bringe man seinem Kind ja auch peu a peu das Fahrradfahren bei und setzt es nicht das erste Mal alleine auf ein Rad, wenn es zur Schule muss, in der Hoffnung, „dass schon alles klappen wird.“

Artikel vom 09.02.2018




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