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    21.10.2018 - 01:01 Uhr

  


Innenstadtsanierung wird weitergehen


Birgit Fangmann von der Bauverwaltung der Stadt (v.l.) und Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer stellen zusammen mit Heiner Hagemeier und Katrin Soffner von BauBeCon das Förderprogramm vor. Foto: Tombrägel/Stadt
Lohne. Jetzt kann es losgehen mit der Sanierung der Lohner Innenstadt. Im vergangenen Jahr wurde die Stadt Lohne in das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen worden. Rund neun Millionen Euro – finanziert von Bund, Land und Stadt – stehen in den kommenden zehn Jahren unter anderem für Bauprojekte und Initiativen zur Innenstadtbelebung zur Verfügung. Auch private Immobilieneigentümer können profitieren. Wie genau, das erklärt der Förderträger, die Firma BauBeCon, am Mittwoch, 5. September, um 19 Uhr bei einer Infoveranstaltung im Ratssaal.
30 Jahre nach Abschluss der letzten Innenstadtsanierung kann die Stadt jetzt erneut von einem großen Fördertopf profitieren. Diesmal ist die Zielsetzung die Belebung des Stadtzentrums. „Der öffentliche Raum ist zwar in einem guten Zustand“, erklärt Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer. „Aber der Strukturwandel des Einzelhandels wird an den vielen Leerständen deutlich.“
Durch die Fördermittel können zwar nicht direkt wieder Geschäfte und Gastronomie in die Innenstadt geholt werden. Aber durch bauliche Veränderungen im öffentlichen Raum wie der Reduzierung von Barrieren oder Sanierung von Gebäuden, die das Lohner Stadtbild prägen, kann sich die Aufenthaltsqualität verbessern, so Gerdesmeyer.
Für die Umsetzung erster Projekte wurde schon jetzt mehr als 1,1 Millionen Euro Fördergeld vom Land Niedersachsen bewilligt – 500.000 Euro im Jahr 2017, 666.000 Euro im aktuellen Jahr. Mit diesem Startkapital, das die Stadt Lohne mit eigenen Mittel aufstockt, sollen nun erste Projekte umgesetzt werden. Konkret steht die Umgestaltung der Küstermeyerstraße auf der Tagesordnung.
Auch kleinere private Projekte könnten dank Förderung realisiert werden. Dafür erhält die Stadt Lohne einen Verfügungsfonds. „Hieraus könnten beispielsweise Fahrradständer, einheitliche Mobiliar für die Außengastronomie oder eine Ergänzung der Außenbeleuchtung finanziert werden“, erklärt Katrin Soffner von der BauBeCon. Sie und ihr Kollege Heiner Hagemeier beraten die Stadt Lohne bei der Beantragung und Abwicklung geförderter Projekte.
Was aus dem Fördertopf finanziert wird, möchte die Stadt Lohne auch durch Vorschläge aus der Bevölkerung erfahren. Ein Sanierungsbeirat, bestehend aus Ratsmitgliedern sowie Vertretern des Innenstadthandels und der Anlieger, gibt zu jedem Projekt seine Expertise. Die Entscheidungen über die Umsetzung fällt letztlich der Rat der Stadt Lohne.
Auf die Eigentümer der Immobilien im Sanierungsgebiet kommen neben der Möglichkeit an Fördermittel zu gelangen, auch weitere Konsequenzen zu. Das Gebiet erstreckt sich vom Schulzentrum bis zum Rathaus sowie vom Bahnhof bis zum St.-Elisabeth-Haus. Dort hat die Stadt Lohne zum Beispiel bei Immobilienverkäufen ein Mitspracherecht. „Die Vorteile der Innenstadtsanierung überwiegen aber deutlich die rechtlichen Konsequenzen“, erklärt Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer.
Stadtverwaltung und Experten der Firma BauBeCon wollen Fragen in der öffentlichen Bürgerversammlung. am Mittwoch beantworten. Darüber hinaus laden die BauBeCon-Mitarbeiter ab Montag, 10. September, alle zwei Wochen zwischen 16 und 18 Uhr zu Sprechstunden ins Rathaus (Zimmer 005) ein.
Weitere Informationen stehen in einer Broschüre, die die Stadt Lohne an alle Lohner Haushalte verteilen lässt, sowie auf der städtischen Internetseite unter der Adresse www.lohne.de/innenstadtsanierung.htm

Artikel vom 21.09.2018

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