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    14.07.2020 - 00:06 Uhr

  


JVA-Zentralküche für 21. Mio Euro


Neben den Unterkünften der Gefangenen am Falkenrott sollen die drei Gebäude der neuen Zentralküche (in der Entwurfsgrafik mit rotem Dach) entstehen. Grafiken: agn med kd&c

Vechta. Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtages hat am vergangenen Mittwoch der großen Neu-Um-und Erweiterungsmaßnahme der Justizvollzugsanstalt Vechta mit dem Neubau einer Zentralküche in der Zitadelle zugestimmt. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer, Mitglied im Haushaltsausschuss, mitteilte, investiert das Land Niedersachsen in die Maßnahme 21.020.000 Euro.
„Das Konzept ist wegweisend für die Versorgung mit Essen für mehrere Vollzugsanstalten und wird Nachahmer in Niedersachsen und darüber hinaus finden. Diese enorme Investition von über 20 Millionen Euro stärkt die Vollzugsanstalten als wichtige Institutionen für das gesamte Oldenburger Münsterland“, erklärte der Vechtaer Haushaltspolitiker Dr. Stephan Siemer. Die Zentralküche soll künftig also alle Insassen der Vechtaer Justizvollzugsanstalten versorgen. Es sei sogar möglich andere Gefängnisse im Land Niedersachsen mitzuversorgen bzw. zu beliefern.
Die Maßnahme umfasst neben dem Neubau der Zentralküche drei weitere Nebenbaumaßnahmen zur Versorgung der Gefangenen in der Frauen-und Jugendabteilung, der Vollzugsanstalt für Jungtäter an der Willohstraße und der Frauen-Abteilung An der Propstei. Vorgesehen sind unter anderem die Herrichtung von Räumen zur Essensausgabe, der Anbau eines Aufzuges zur Essensverteilung sowie der Umbau der aktuellen Bestandsküche in der JVA für Frauen zu einem Gemeinschaftsspeiseraum.
Die Kosten für die Baumaßnahme teilt sich auf 20.260.000 Euro für die baulichen Maßnahmen und 760.000 Euro für für die Kosten der Erstausrüstung. Der Neubau entsteht in Falkenrott neben den vorhandenen Unterkunftsgebäuden für die Gefangenen, dem Sportplatz und dem großen Sanddornfeld.
Die Planungen für den Neubau der Küche, die seit einigen Jahren vorberaten wurden, beruhen auf der Tatsache, dass die vorhandene Küche in der Justizvollzugsanstalt aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse nicht erweiterbar ist und nicht den heutigen hygienischen Anforderungen entspricht. Das neue Gebäude wird zudem mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Der dadurch erzeugte Strom dient ausschließlich dem Eigenverbrauch. Der Neubau wird auf einer Grundstücksfläche von 2500 Quadratmetern gebaut, während die effektive Nutzfläche rund 1500 Quadratmeter beträgt. Die Zufahrt erfolgt über die bereits vorhandene Zufahrt vom Platz vor dem Museum im Zeughaus aus.
Der Baustart ist derzeit für das Frühjahr nächsten Jahres geplant. Mit der Fertigstellung der Zentralküche könne man im Herbst 2023 rechnen.


Artikel vom 19.06.2020

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